Gründungen aus der Wissenschaft sind vielfach der effektivste und oft auch der einzige Weg Innovationen aus öffentlicher Forschung auf den Markt zu bringen. Das funktioniert jedoch bis jetzt in der Regel nur, wenn der Erfinder oder eine Person im Umfeld der Technologie sich als Gründer engagieren und sich in dieser Rolle auch bewähren.

 

Da in den meisten Fällen die Erfinder selbst kein Interesse haben sich als Gründer zu engagieren und deswegen ein Gründer fehlt, bedarf es eines effizienten Ersatzprozesses um potentialträchtige Erfindungen zu finden, zu evaluieren und anschließend durch extensives Business Development auf den Markt zu bringen. Im Jahr 2016 wurde dieser Prozess an der Universität des Saarlandes entwickelt und mit unserer Pilotausgründung des Projekts Nanometallschäume der Proof-of-Concept erbracht.

 

Bis zum Schritt der Evaluation findet der Prozess direkt an der Hochschule statt und wird danach durch herausragende Unternehmerpersönlichkeiten weitergeführt. Diese werden im Laufe des Prozesses recruitet. Die Gründer können sich über vielfältige öffentliche Förderprogramme finanzieren, welche im High-Tech-Bereich aus Mangel an interessanten Projekten heute nicht ausgeschöpft werden. Auch die Wissenschaft selbst profitiert von einem solchem Prozess durch finanzielle und intellektuelle Ruckflüsse.